9 Fragen mit denen du herausfindest, was du wirklich willst!

Was will ich wirklich?

Diese Frage, die sich sicher jeder irgendwann einmal stellt, ist gar nicht so einfach zu beantworten.

Um ein Ziel zu erreichen solltest du dir im Klaren darüber sein, wie in etwa das Ziel bzw. das Endergebnis aussehen soll. Bei der großen Auswahl an Möglichkeiten heutzutage kann man schon mal den Überblick verlieren und mit Zielen wie: “glücklich(er) sein“ oder “weniger Stress“ kommt man nicht allzuweit. Heute also 9 Fragen an dich selbst (und sei bitte ehrlich!), um herauszufinden, was du wirklich willst.

Wenn man aber erstmal weiß, welche Ziele man verfolgt, ist die Umsetzung fast schon ein Klacks!

Wer das Ziel nicht kennt, für den ist kein Ziel das richtige.

Um herauszufinden, was du wirklich willst, kann es helfen sich alles handschriftlich zu notieren. Schreibe ruhig alles auf was dir einfällt, umso mehr umso besser am Anfang. Hierfür eignet sich auch super eine mind-map, wo du sogar für jeden Bereich in deinem Leben eine eigene erstellen kannst.

Es müssen auch nicht immer Ziele sein, die in den Augen anderer als erfolgreich gelten, wie zum Beispiel eine Beförderung oder ein neues Auto.

was will ich wirklich

  1.  Bist du zufrieden? Sei ehrlich zu dir. Stehst du morgens gerne auf und freust dich auf den Tag? Wenn ja, super, das freut mich für dich! – Aber wenn nicht, solltest du nicht zögern, etwas an deiner Situation zu ändern. Du lebst schließlich nur im Hier und Jetzt.

  2. Warum bist du unzufrieden? Wenn deine Antwort auf die erste Frage ja lautete, solltest du dich zudem fragen, warum du denn unzufrieden bist. Ist es dein Job, deine Familie, die wenige Zeit oder gar dein Partner? Finde heraus, was dich am meisten bedrückt und fange bei diesem Lebensbereich an. Gehe auch ins Detail. Sind es beim Job die Arbeitzeiten, der Arbeitsplatz, die Kollegen, das Gehalt oder der Chef? Umso genauer du weißt, wo das Problem liegt, kannst du dir einen Schlachtplan erstellen um es zu beheben. Hier meine 3 Gründe, weshalb ich früher meine Zeile nicht erreicht habe und wie sich doch noch alles zum Guten gewendet hat 😉


  3. Wie willst du in Erinnerung bleiben? Eine etwas melancholisch angehauchte Frage, aber sie kann dir dabei helfen herauszufinden, was du wirklich ändern solltest, um so in Erinnerung zu bleiben wie du es dir wünscht. Meine Antwort auf diese Frage ist: Ich wünsche mir, dass man mit Freude an mich und die mit mir geteilten Momente zurück denkt. Das ich etwas verrückt war, man mit mir eine Menge Spaß haben konnte und das ich eine gute Freundin/Schwester/Tochter/Mutter/Frau war. – Allerdings sollte man sich aus diesem Grund nicht dazu gezwungen fühlen, Entscheidungen zu treffen um andere glücklich zu machen oder besser da zu stehen! Während ich das grade so schreibe, merke ich schon, dass ich mich wohl wieder etwas mehr um meine sozialen Kontakte kümmern sollte und wieder mehr erleben auf jeden Fall auf meine Löffelliste kommt.


  4. Was würdest du tun, wenn du nicht scheitern könntest? Viele unserer Träume platzen oder werden gar nicht erst zu Zielen aus der Angst heraus, dass wir scheitern könnten. Wenn du zum Beispiel wüsstest, dass sich der Yogalehrgang für 5000 Euro in spätestens einem Jahr rentiert, weil du genug Schüler hast, investierst du doch lieber dein letztes Geld, oder? Allerdings kann uns niemand, und damit meine ich wirklich niemand, egal in welcher Lebenslage, etwas garantieren. Morgen kann auch schon mein, dein oder der Tod der ganzen Menscheit anstehen (das soll keine Panickmache sein, aber kein Moment kommt je wieder, also wieso wertvolle verschwenden?) Schreibe auf, woran du wirklich interessiert wärst und warum.


  5. Wenn du nur noch 3 Monate zu leben hast, was würdest du noch tun wollen? Eine Frage die wohl häufiger auf Blogs zu lesen ist, da sie einem so richtig bewusst macht, dass das Leben kurz ist und Chancen nie wieder kommen. Also was wäre deine “Mission“? Menschen zum Lachen bringen? Reisen und neues Essen probieren? Tieren helfen? Ruhe finden? Ans Meer fahren? In einer sogenannten “Löffelliste“ kannst du alle Dinge festhalten, welche du noch vor deinem Tode (ohoh..) tun möchtest.


  6. Was wünschst du dir? [Gute Fee – Methode] Frage dich, was du dir wünschen würdest, wenn du 3 Wünsche frei hättest. Ob du zur Zeit über genug Wissen, Zeit oder Geld für deinen Wunsch verfügst, spielt dabei keine Rolle. Am einfachsten gestaltet sich diese Aufgabe, wenn du deine Leben in Bereiche aufteilst und der Reihe nach deine drei Dinge aufschreibst, die du dir in (Bezug auf) diesem Lebensbereich wünschst. Diese könnten sein: Persönliche Entwicklung, Finanzen, Karriere, Gesundheit/Körpergefühl, Familie, Freunde, Beziehung, Spiritualität, Entspannung oder sonsitges.


  7. Wo will ich in 5 Jahren stehen? Du magst vielleicht meinen, 5 Jahre im vorraus zu planen mag unsinnig sein, aber in Wahrheit kann dich dein 5-Jahres-Plan dabei unterstützen, den richtigen Kurs zu halten. Um ehrlich zu sein wird sich sicher vieles ändern, du wirst umdenken müssen, flexibel sein, aber du wirst immer wissen, wofür du es tust und worauf du hin arbeitest. Ein Visionboard kann bei einem 5 Jahresplan eine große Hilfe sein. Auch hier ist es von Vorteil, in verschiedene Bereiche zu unterteilen. Wichtig: Achte darauf nicht nur zu planen, sondern auch im Hier und Jetzt zu leben.


  8. Wo, wann und mit wem fühle ich mich wohl? Anhand deiner Antworten auf diese Frage kannst du analysieren, wer Platz in deiner Zukunft haben sollte, welche Orte du (wieder) besuchen solltest und welche Situationen du öfter erleben willst. Setze dir Ziele, die es dir ermöglichen sich wohl zu fühlen! Wichtig ist, dass du negative Menschen aus deinem Umfeld verbannst.


  9. Wo stehe ich mometan? Wichtig ist nicht nur zu wissen wo es hingehen soll, sondern auch zu wissen, wo man steht. Ein hilfreiches Tool dabei kann das Lebensrad sein. Im englischen Bloggerbereich findet man auch viel unter dem Begriff “Level-10-Life“. Dabei geht es darum, sich in allen Bereichen seines Lebens zu steigern und im Auge zu behalten, welche Veränderungen Punkte bringen oder verschwinden lassen.

Wenn du auf manche Fragen keine Antwort weißt, keine Angst. Ganz nach dem Motto: “Kommt Zeit, kommt Rat“, wird sich nach und nach rauskristalisieren, was das richtige für dich ist.

Du hast weitere Tipps oder Ideen, welche Fragen mit auf die Liste der “ultimativen Fragen zu sich selbst“ kommen sollten? Dann ab in die Kommentare damit ! 😉

 

 

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