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Negative Menschen – lass dich nicht mit runterziehen #truetalk

Jeder kennt sie: Negative Menschen, die immer etwas zu nörgeln haben, schlechte Laune verbreiten und einen aus der Ruhe bringen. In ihrer Gegenwart kannst du nicht wachsen und fällst in einen Trott, welchem du in ihrer Gegenwart einfach nicht entkommen kannst..

Doch was tun, wenn sie dich in ihren “Bann“ ziehen und woran erkennt man negative Menschen überhaupt?

,,Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst“


Diesen Artikel schreibe ich, weil ich erst vor ein paar Monaten gemerkt habe, um wie viel man sich doch besser fühlen kann, wenn man einfach den Kontakt zu Menschen abbricht, die einem nicht gut tun beziehungsweise nicht gut für einen sind.
Ich bin eignetlich eher die Art von Mensch, die zweite, dritte oder sogar vierte Chancen verteilt. Ich glaube an das Gute im Menschen und das alles im Streit gesagte, meist nie so gemeint ist… zumindest versuche ich es.

Jedoch ist auch irgendwann bei mir Schluss. Und diesen Punkt sollte ich in Zukunft viel früher erreichen! Ich merke, wie es mich verändert. Und zwar Positiv!

Aber bevor ich meine persönliche Erfahrung teile, hier erstmal eine Art “Übersicht“, was für mich Menschen sind, die mir die Kraft und die Freude rauben:


Negative, energiesaugende Menschen erkennst du daran, dass…

… sie sich selbst als Opfer darstellen. Dazu zählt: jammern, in Selbstmitleid baden und die Schuld, egal an was, auf andere abzuschieben. (Die “Opfer“)

… sie immer etwas zum meckern finden können, egal wie schön die Situation doch ist. (Die immer Unzufriedenen)

… sie immer ein Gesicht ziehen, als wäre 2 Monate Regenwetter. Nie huscht ein Lächeln über die Lippen, sie wollen nicht in die Zukunft blicken und in ihrer Gegenwart wird der Tag eher langweilig und eintönig. (Die Pessimisten)

… sie öfter über andere lästern um sich selbst, zumindest in den meisten Fällen, besser zu fühlen. (Die Lästermäuler)

… sie ihre Mitmenschen, Eltern oder gar Freunde manipulieren. Egal ob bei Gefallen oder Geld, nimm dich vor solchen Leuten in Acht! (Die Manipulierer)

… sie von vornherein über fremde Menschen oder dein Handeln urteilen. Vor ihnen fühlst du dich immer so, als müssest du dich rechtfertigen. (Die Urteilenden)

… sie schnell einmal die Geduld oder die Ruhe verlieren und laut werden, wenn nicht sogar physisch gewalttätig. (Die Aggressiven)

… sie immer wieder (und damit meine ich bei jedem 2. Treffen..)  alte Geschichten erzählen und in der Vergangenheit leben. (Die Nicht-im-Hier-und-Jetzt-Lebenden)

.. sie reden alle Ideen schlecht (Die “Traumzerstörer“)

 

….und es gibt bestimmt noch eine Menge mehr an Menschen, welche nicht in mein neues Leben passen, weil sie mich mehr runterziehen als mir gut zu tun.

negative Menschen.png

Früher habe ich nie erkannt, wie sehr mich bestimmte, negative Menschen in meinem Umfeld runterziehen.

Ich kannte zum Beispiel mal einen, der zu der aufbrausenden Art der negativen Menschen gehörte und mit dem ich auch schon desöfteren krasse (und damit meine ich wirklich krasse, psyschische) Streits durchleben musste. Lange Zeit waren wir auch ganz zerstritten. Als ich ihn das letzte Mal besuchte, wurde von ihm immer nur über Andere gelästert, über Dinge geurteilt, die er meiner Meinung nach nicht verstand, weil ich die selben Dinge einmal tat und ich fühlte mich, als spreche ich mit einem engstirnigen alten Mann, der nichts und niemanden an seiner Lebensphilosophie rütteln lässt. Ich traute mich natürlich auch nicht mehr ehrlich zu ihm zu sein, aus Angst vor seinem beleidigendem Verhalten, seiner aufgestauten Aggressivität und irgendwo war ich es wohl auch leid immer nur verurteilt zu werden. Zudem hat er meine Pläne immer wieder runtergezogen, nur das Negative angesprochen und nie mal an etwas geglaubt. Da ich merkte, dass ich eine Träumerin bin und vielleicht auch hier und da mal gerne die Grenzen überschreite, musste ich Abschied von einem langjährigen Freund nehmen. Traurig, aber mir geht es nun um einiges besser.

Ein weiteres Beispiel:

Ich war mit jemandem befreundet, der immer in Selbstmitleid versank. Das ist nicht böse gemeint, aber mit seiner Laune zog er mich bei jedem Treffen mit runter. Da ich aber wusste, dass ich immer auf ihn zählen kann, er mir immer geholfen hat in der Vergangenheit und ich ihn ja doch auch mochte, habe ich mich weiterhin Jahre mit ihm getroffen und mir sein Klagen angehört. Er setzte mich teils psyschich so unter Druck, dass ich mich nicht traute, ihm meine Meinung offen und ehrlich zu sagen. Nach vielen Aufmunterungsversuchen und Unternehmungen, die nie wirklich unterhaltsam genug für ihn waren, habe ich mich dazu entschieden, loszulassen. Es ist schade, aber für mich war es einfach keine Freundschaft mehr. Wir hatten weder gemeinsame Interessen, noch haben wir wirklich Gesprächsstoff gehabt bei unseren Treffen.

Ich hoffe er wird bald auch wieder Lächeln können und vielleicht findet sich irgendwann ein Weg, wie man wieder zu Freunden werden kann.

 

Tu dir also selbst den Gefallen und streich solche Menschen am besten noch vor Beginn einer richtigen Freundschaft aus deinem Leben. Du brauchst Menschen um dich, die Träume haben und an diese und ebenso deine glauben. ♥

 

Hast du schon mal eine ähnliche Situation gehabt oder bei Freunden mitbekommen? Und wie seit ihr mit negativen Menschen umgegangen?

 

negative Menschen
https://www.flickr.com/photos/pictoquotes/

 

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12 thoughts on “Negative Menschen – lass dich nicht mit runterziehen #truetalk

  1. Sehr schöner und wahrer Beitrag! Ich habe es nach einer jahrelangen „Freundschaft“ endlich geschafft, mich von einer extrem negativen Person zu trennen. Danach habe ich mich so frei gefühlt. Aber ich habe sehr lange gebraucht, diesen „Absprung“ zu schaffen (inzwischen aber schon ein paar Jährchen her). Mittlerweile schaffe ich es allerdings privat sehr gut. Im Arbeitsleben hingegen habe ich noch so meine Probleme. Von ArbeitskollegInnen kann ich mich schließlich schlecht trennen und das Abgrenzen fällt mir teilweise sehr schwer – vor allem, wenn man im selben Raum sitzt.
    Liebe Grüße
    Julie

    1. Hallo Julie,

      erst einmal danke für deinen Kommentar. So ging es mir eben auch. Man versucht eben auch irgendwie jedem zu helfen.. Ich glaube, manchmal sollte man einfach etwas egoisticher bzw. selbstbewusster sein und sich sein Leben nicht vermiesen lassen 😉

      Bei der Arbeit hatte ich zum Glück eher wenige Probleme. kann mir aber vorstellen, dass es nicht so einfach ist. Ich hate einmal größere Differenzen mit dem “Liebling“ der Chefin (9 Jahre hat er schon für sie gearbeitet..) und am Ende konnte ich einfach nur noch gehen. Aber da waren auch die Arbeitszeiten und die 6 Tage Woche mit dran Schuld.
      Ich wünsche dir alles Liebe.

  2. Ein guter Artikel. Ich fürchte, dass ich manchmal ein Lästermaul bin. Aber ich übe, mir das abzugewöhnen. Gerade in letzter Zeit fällt mir auf wie viele kritische und negative Menschen ich kenne. Eigentlich kenne ich nur einen einzigen Menschen, der nie nie kritisch, bewertend oder negativ war und ist. Wenig, für mein nun schon längeres Leben. Und ich selber will mich auch nicht ausnehmen. Positiv bin ich doch kritisch auch. Ich will mich bessern! Lg. Gabi

    1. Vielen Dank, Gabi!

      Einsicht ist doch der erste Schritt zur Besserung 😛 Mir ging es bis vor kurzem in dem Punkt leider genau wie dir. Ich merke aber auch, dass ich nach und nach selbst offener und positiver werde, nachdem ich mich von einigen getrennt habe. Ich wünsche dir das Beste!

      Liebste Grüße

  3. nicht alle freundschaften sind für die ewigkeiten gemacht und manchmal gibt es situationen, in denen man besser getrennte wege geht. ich kenne es auch, mehrmals dinge zu verzeihen – irgendwann ist der ofen aus und dann aber so richtig. grade stecke ich auch wieder in einer sehr schwierigen situation mit einer freundin, die mir eine zeitlang sehr nahe stand. wohin sich das nun entwickeln wird werden wir erst sehen.

  4. Jede Kategorie die du nennst, finde ich ganz fürchterlich. Jedoch gibt es auch verschiedene Stufen und manche sind weniger schlimm. Bei denjenigen die weniger schlimm sind, finde ich, das Gespräche und Denkanstöße dazu verleiten können, ihnen eine andere Sicht auf manche Dinge zu gewähren und es dementsprechend dann auch nicht so ganz aussichtslos ist.

  5. Toller Artikel, in dem sehr viel Wahrheit steckt. Erst heute hatte ich wieder so ein blödes Zusammentreffen mit ganz vielen negativen Menschen. Ich hab mich so darüber geärgert und sogar vor Wut geheult. Danach hab ich mir selbst gesagt, dass diese Menschen es einfach nicht wert sind, da sie in ihrer eigenen negativen Welt leben und wie traurig es ist, dass sie so sind wie sie sind. Ich dagegen kann mich auf das Schöne im Leben konzentrieren und im Endeffekt konnte ich dann sogar Dankbarkeit für diesen Zwischenfall empfinden, weil er mir gezeigt hat, dass ich eine richtige und gute Entscheidung getroffen habe und bald nicht mehr mit diesen Menschen arbeiten muss.

    Liebe Grüße

    Vany

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