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Zwei Tage arbeitslos.. und nun?

Vielleicht war es nicht vernünftig, aber es war das beste, was ich tun konnte:

Meine Kündigung

Lange habe ich mit mir gehadert, lockte doch der gute Verdienst und die eigentlich entspannte Arbeit. Eine gefühlte Ewigkeit dachte ich schon darüber nach, wann denn der “perfekte“ Zeitpunkt sein würde und ob ich nicht doch noch ein paar Jahre dran hängen sollte um danach sorgenloser zu leben.

Allerdings machte der Job etwas mit mir:

Ich wurde lustlos, wachte jeden Morgen mit negativen Gefühlen auf, verlor den Draht zu mir selbst und merkte einfach: ich komme nicht voran im Leben. – Also beschloss ich zu kündigen und das dann am Ende doch schon ziemlich spontan.

Wie geht es also weiter?

Erst Europa, dann Asien. – So in etwa sieht der mehr als nur grobe Plan aus.

Wir wollen weiter Erfahrungen über workaway sammeln und wieder schöne Momente sammeln, die es hier eher in geringerer Menge gab.

Reisen werden wir mit Bus, Bahn, Mitfahrgelegenheiten und höchstwahrscheinlich eine Strecke (Paris – Spanien) mit dem Fahrrad.


Orte auf unserer Route:

  • Düsseldorf & Frankfurt am Main, der geliebten Familie auf unbestimmte Zeit Aufwiedersehen sagen.
  • Paris
  • Bordeaux
  • San Sebastián


Danach werden wir vorraussichtlich an der Küste entlang bis nach Portugal, von dort aus Richtung Gibraltar und vielleicht sogar ein Abstecher in Marokko. (Von Paris bis Marokko sind es auf dem Küstenweg um die 3.000KM)

Ob wir uns dann für den Landweg oder einen Flug nach Asien entscheiden, steht noch offen.

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Ich habe mich lange nicht so gut gefühlt

Einerseits ist da natürlich etwas, was an Angst erinnert, aber ich habe noch nie so zuversichtlich in die Zukunft geblickt. Hier beginnt nun ein neuer Abschnitt für mich und darüber bin ich unendlich dankbar.

Und irgendwie hat auch alles gestimmt, als ich gekündigt habe. Genau am 15.09 lief mein Handyvertrag aus (welchen ich extra gekündigt hatte, um bald losziehen zu können.. so bald hätte ich allerdings nicht gedacht ;)), mein Gehalt wurde genau am Freitag fällig und mein ehemaliger Chef meinte mal wieder respektlos gegenüber mir zu werden.

Im ersten Moment wusste ich nicht, ob es das Richtige war, aber als ich as Büro verließ rollten Freudentränen über mein Gesicht und ich fühlte mich so frei, wie das letzte Mal als ich nach Spanien aufgebrochen bin.

Was muss noch erledigt werden?

  • Nachmieter finden
  • Möbel und Kleidung verkaufen/spenden
  • Verträge Kündigen (GEZ, Internet, alles in Bezug auf die Wohnung, KV)
  • abmelden

und dann kann es los gehen! 😉

 

 

 

 

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22 thoughts on “Zwei Tage arbeitslos.. und nun?

  1. Hi Lu,
    Oh ich freu mich gleich mit dir! Es ist schön, dass du bemerkt hast wie dich deine Arbeit verändert hat. Viele merken es nicht einmal und sind gefangen in diesem Alltagstrott! Oder auch Hamsterrad wie ich es nenne 😉 Ich redete vor einem Jahr mit einer Freundin darüber. Ich hatte auch gekündigt und war „FREI“! Es war einfach super. Einen Monat später? Meine Freundin hat auch gekündigt und wir sind auf Reisen gegangen 🙂 Sie hatte sich so sehr für alles bei mir bedankt 🙂

    Ich wünsche dir alles Gute auf deiner Reise, viele Erlebnisse und die schönsten Momente!

  2. Liebe Luisa,
    deine Geschichte hat mich ganz spontan an „Das Café am Rande der Welt“ erinnert. Ja, du hast den Sinn deines Lebens nicht in deinem geführten Leben gesehen, und hast dich für diesen Weg entschieden. Man kann nicht unglücklich Tag für Tag einer Tätigkeit nachgehen, die man nicht mag. Ich denke, du hast dich richtig entschieden. Ich wünsche dir für deinen weiteren Lebensweg alles Gute.
    Liebe Grüße, Selda.

  3. Liebe Luisa,
    ich stehe vor einem ähnlichen Schritt und kenne die Gefühle nur zu gut. Nur, dass bei mir das Arbeitsklima und die Entlohnung nicht stimmen. Das stehen immer die Ängste im Raum, weil ja jeder sagen würde, das ist nicht vernünftig. Der Unterschied zu dir – ich bin über 50.

    Ich wünsche dir eine wunderbare Zeit mit viel Freude und spannenden Erlebnissen.

    Liebe Grüße
    Renate

    1. Hallo Renate,

      tut mir leid, dass ich erst jetzt anworte, aber irgendwie wurden mir lange Zeit keine neuen Kommentare mehr angezeigt.

      Oh, das mit den Ängsten kenne ich leider trotzdem zu gut.. Meiner Mutter geht es ähnlich, auch sie ist schon lange nicht mehr zufrieden.
      Ich hoffe, du findest das, was dich (beruflich) glücklich macht ♥

      Danke, wünsche ich dir auch.

      Liebste Grüße
      Lu

  4. Ich wünsche dir viel Glück auf deinem Weg! Der erste Schritt ist getan, das ist vermutlich der schwerste. Ich beneide dich ein wenig für deinen Mut, das muss man sich erstmal trauen 😊
    Liebe Grüße,
    Leni 😊

  5. Wow ich bewundere deinen Mut und wünsche dir bei der Reise ganz viel spaß und bin gespannt ,was du alles erlebst. Da wirst du sicherlich viele Erfahrungen sammeln, die unbezahlbar sind und wenn du dich wohlfühlst, dann ist es auch die richtige Entscheidung. Dass du trotzdem länger darüber nachgedacht hast und etwas bammel hast, kann ich aber verstehen.

    Dankeschön für deine Glückwünsche und liebe Worte <3. Wann ist es denn bei dir soweit und freut mich, dass ich dich zum Schmunzeln bringen konnte.

    1. Hallo Nicole,

      Vielen lieben Dank für deine Worte <3

      Ich werde spätestens am 15.12. starten, leider hat sich alles etwas verschoben, da unser Vermieter sich quer stellt (auch wenn wir neue Nachmieter hätten..)

      Liebste Grüße

  6. Du sprichst mir damit sooo aus der Seele! Auch ich habe ewig überlegt meinen Job zu kündigen, weil ich so unglücklich, lustlos und negativ war. Am Ende war es dann ebenfalls eine recht spontaner Entschluss, als ich gesagt habe „bis hier hin und nicht weiter“. Ich kann dich echt gut verstehen. Jetzt bin ich nämlich so glücklich, dass ich gekündigt habe und bereite mich voller Vorfreude auf mein neues Leben vor! Man muss manchmal einfach nur mutig sein 🙂 Ich wünsche dir eine schöne Reise und bin gespannt auf deinen weiteren Weg 🙂

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