Komfortzone verlassen – Wie wird mein Leben wieder aufregend? [Teil 1]

Als Komfortzone bezeichnet man seine tägliche Routine. Dinge die wir aus purer Gewohnheit tun und denen wir uns sicher fühlen.  Um aus der eigenen Bequemlichkeitszone auszubrechen, sollte man also neue Dinge tun und bewusst seinen Alltag verändern, um täglich neue Dinge zu erleben und nicht irgendwann in den allseits bekannten Trott, oder das sogenannte “Hamsterrad“, zu fallen.

“Wann hast du das letzte Mal, etwas zum ersten Mal gemacht?“

Wolltest du schonmal etwas tun, hast dich aber doch dagegen entschieden und weißt eigentlich gar nicht wirklich wieso? Das kann daran liegen, dass du, unterbewusst oder bewusst, deine Komfortzone nicht verlassen wolltest und vielleicht sogar eine Art von Angst verspürt hast, da du nicht wusstest, wie es ausgehen wird, da es das erste mal gewesen wäre.

Wahrscheinlich kennst du auch das Gefühl, wenn man das erste Mal etwas getan hat.

Sei es Bungee-Jumping oder spontan in eine fremde Stadt fliegen und dort Urlaub machen. Dieses Gefühl von Euphorie und wahrscheinlich auch ein wenig Stolz, da man sich überwunden hat und etwas (neues) erlebt.

Bekanntes wie Sonntage im Bett oder sei es auch nur immer der gleiche Weg zur Arbeit, kann dir eine Art Sicherheit im Alltag bieten. Allerdings kann es oft schon erfrischend sein einfach mal einen kleinen Umweg zu laufen, etwas weiter weg zu parken oder im Falle des Sonntages, eine Unternehmung mit Freunden zu machen. Vielleicht entdeckst du ja ein neues Restaurant direkt um die Ecke, welches du sonst nie gesehen hättest, kriegst nochmal den Kopf frei vor der Arbeit oder begegnest sogar deiner großen Liebe 😉

Und ja, ich glaube jeder hat eine Komfortzone. Und wir sollten sie auf jeden Fall öfter mal verlassen, denn ein routiniertes Leben ist meiner Meinung nach ein ziemlich langweiliges. 16 Gründe, deine Komfortzone regemäßig zu verlassen, findest du hier.

Komfortzone verlassen-Wie wird mein Leben wieder aufregend [Teil 1].png

Um herauszufinden was für dich eine Möglichkeit wäre, frage dich, was du schon immer einmal tun wolltest.

Hast du vielleicht schon immer mal einen neuen Sprach- oder Sportkurs besuchen wollen, aber du fandest entweder keine Zeit oder Ausreden wie: “Ich bin doch noch Anfänger und alle dort sind schon viel weiter..“?  In solchen Situationen spricht oft der eigene innere Kritiker zu einem, welchem man allerdings nur bedingt Beachtung schenken sollte. Wir gehen mit uns selbst meist zu hart ins Gericht, und das selbst bei den kleinsten Dingen, besonders wenn wir (leicht) perfektionistisch veranlagt sind. So versuchen wir es lieber gar nicht erst, um gar nicht erst die Option zum Scheitern zu haben.

Aber was könnte schlimmsten Falles passieren, wenn du deine Komfortzone verlässt?

Ich denke, diese Frage wird dir zeigen, dass es eigentlich nicht “schlimmer“ werden kann, als es schon ist.

Träume sind schließlich wichtig, und noch wichtiger ist natürlich, diese auch in die Tat umzusetzen. Also warum nicht einfach Sachen packen und los? Im “worst-case“ musst du dich eben wieder zurück in deinem Heimat begeben, ständest also wieder bei deinem Ausgangspunkt. Oder warum nicht den neuen Sprachkurs belegen? Die anderen werden dich sicher nicht auslachen nur weil du Worte falsch aussprichst. Und selbst falls dies der Fall sein sollte, was interessiert dich, was andere denken? Es ist dein Leben. Nur du kannst darüber frei bestimmen, also lass dich nicht in deinen Möglichkeiten von deinem inneren Kritiker oder der Angst vor der Meinung anderer einschränken.

“If you want something you’ve never had, you must be willing to do something you’ve never done.”

Thomas Jefferson

Hier geht’s zu Teil 2: 8 Tipps zur direkten Umsetzung im Alltag!

 

Wenn dir der Artikel gefallen hat, teile ihn doch mit deinen Freunden um ihnen etwas Gutes zu tun 😉

 

Merken