#Chasing Highs – der Unterschied zwischen Glücksmomenten nachjagen und dauerhaftem glücklich sein

Glücklich sein zu wollen liegt in unserer Natur.

Doch manchmal kann der selbst aufgebaute Druck, glücklich zu sein, uns daran hindern, auch die kleinen Dinge und das Hier und Jetzt zu genießen.

Aktivitäten oder Hobbys sind wichtig. Besonders wenn wir sie mit Leidenschaft machen und wir dafür brennen. Aber was passiert in der Zeit, wo wir “normale“ Dinge tun? – Wir verfallen schnell wieder in unseren bequemen Trott und denken schon Montags wieder ans Wochenende und im Winter an den Sommer und was so dazwischen passiert, ist verlorene Zeit.

Wie es also schaffen dauerhaft  glücklich zu sein und nicht nur von einem Hoch zum anderen zu hangeln?


Ich habe vor Jahren mal einen Artikel gelesen, indem eine Bloggerin etwas über eine Studie schreibt, die mir direkt einfiel, als ich wusste, über was ich schreiben will.

Wie genau das Experiment ablief, weiß ich leider nicht mehr und finden konnte ich den Artikel auch nicht, aber ich versuche es mal zusammen zu fassen:

Es wurde herausgefunden, dass positives und negatives Empfinden keine nennenswerte Auswirkung aufeinander haben. – zumindest in diesem Zusammenhang.

Gemeint war damit, dass wenn man Probleme hat, und diese alle löst, nicht automatisch glücklich wird. Bestimmt kennst du auch den ein oder anderen, der so etwas, oder ähnliches, schon einmal gesagt hat: Mir geht es so schlecht wegen …. Arbeit/Beziehung/Familie/Geldsorgen..

Aber was wäre, wenn man ihnen all ihre Sorgen und Probleme abnehmen würde? Sicher würden sie andere Dinge finden, denen sie die “Schuld“ geben können, nicht all ihre Träume zu verwirklichen und im Hier und Jetzt leben zu können. Dazu gehört eben eine Menge Mut, welchen manche Menschen mehr haben als andere. – Also bist du mutig?

Im Umkehrschluss heißt das natürlich auch, dass du dir es erlauben kannst, glücklich zu sein. Auch wenn du Probleme hast. Auch wenn dich etwas bedrückt.

Jeder Tag ist einmalig und vergeht, ob du nun Gutes tust und fühlst oder nicht.

Versuche dir selbst nicht einzureden, dass es an den vielen Uniaufgaben oder dem Stress an der Arbeit liegt, dass du auch nach der Uni oder Arbeit schlechte Laune haben musst.

Ich kenne das selbst leider von mir. Mein Job stresst mich, ich komm nach Hause und meckere über alles und jeden um meine Aggressionen wenigstens etwas abbauen zu können. Stattdessen könnte ich aber auch froh über den freien Abend sein, lächeln und mich freuen, dass ich mir eine so schöne Wohnung mit meinem Freund leisten kann, generell ein Dach über dem Kopf habe und wir jeden Tag kochen können, wonach es uns beliebt.

Um dauerhaft glücklich zu sein, muss das Glück über Aktivitäten hinaus gehen.

Nicht das ich nicht dankbar wäre, aber solche Dinge rücken leider oft in den Hintergrund, wenn der Stress einen gefühlt erdrückt und man einfach unter- oder überfordert ist.

Glücklich sein Glücksmomente

3 kleine Hilfen, um auch die “little highs“ zu etwas besonderem zu machen

1. Lasse dir von anderen nicht sagen, was dich glücklich macht. Du musst keine coolen Fotos von dir auf Festivals posten, auf die du eigentlich gar nicht gehen wolltest, aber man es eben so tut. Wenn dir Camping mehr Freude bereitet, dann geh‘ campen! Und wenn du neongrüne Bommelmützen liebst, solltest du sie tragen, wann immer dir danach ist 😉

2. Versuche zu erkennen, dass nicht alles selbstverständlich ist. Es gibt so viele schöne kleine Dinge. Der Gute-Nacht-Kuss eines geliebten Menschen, ein guter Wein, eine neue Hose oder auch einfach die Tiere im Park, das Zwitschern der Vögel und das rascheln der Bäume im Wind. #Praxistipp: Laufe einmal ohne Musik oder sonstige Ablenkung durch den Park, setz dich hin und tue bewusst für 10 Minuten nichts. Am besten versuchst du auch mit dem Denken in diesen 10 Minuten aufzuhören 😉

3. Nimm dir Zeit. Genieße dein Essen ohne Ablenkung von Fernseher, stelle dein Handy für einen Tag auf Flugmodus oder gehe langsam spazieren, sie dich um und achte bewusst auf deine Handlungen. – Funktioniert auch beim Putzen! 😉 In Ashrams unter anderem auch als Karma-Meditationsübung bekannt.


#Nachtrag:

Punkt Nr. 4 kommt von Roland der auf  burnoutside.com über ein sehr wichtiges Thema schreibt.

Seine Tipp:

“Wir sollten alle versuchen, unser Ego in den Griff zu bekommen. Dann lebt es sich gleich wesentlich entspannter und man genießt automatisch intensiver.“  – wozu er auch einen interessanten Artikel veröffentlicht hat

 

Und wie machst du das so? Hast du noch Tipps und Tricks? Dann ab in die Kommentare damit! 😉

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